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Gemeinschaft darf dem einzelnen Wohnungseigentümer Grenzen setzen Drucken
Zwei Katzen, vier Katzen oder sechs Katzen? Wie viele Tiere verträgt eigentlich eine Eigentumswohnung? Eine genaue gesetzliche Regelung dafür gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben.

Allerdings kann die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer per Hausordnung oder auch per Extrabeschluss auf einer Versammlung eine verbindliche Höchstgrenze für bestimmte Tierarten festlegen – zum Beispiel drei Katzen und ein Hund pro Wohnung. Solch eine Beschränkung ist nach Auskunft der Landesbausparkasse (LBS) nicht willkürlich und sie beschneidet den Einzelnen nicht in der Nutzung seines Sondereigentums. So hat es das Kammergericht Berlin in einem Rechtsstreit entschieden.

Die Eigentümer einer Wohnung hatten zeitweise bis zu 14 ausgewachsene Katzen und zusätzlich noch Jungtiere in einer 105 Quadratmeter großen Wohnung gehalten. Das Besondere an diesem Urteil: Es müssen keine konkret nachweisbaren Geruchs- oder Geräuschbelästigungen eines Nachbarn vorliegen, um dem Tierfreund seine Grenzen aufzuzeigen. Es reicht alleine die Tatsache, dass sich eine Mehrheit der Eigentümer von einem solchen Privatzoo gestört fühlt.
(Aktenzeichen 24 W 1012/97)

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